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I. Allgemein

Im Lexikon finden wir unter Radiästhesie folgendes:
"Strahlenwahrnehmung, Strahlenempfänglichkeit, Strahlenfühligkeit; zur Erklärung der Handhabung von siderischen Pendeln, Wünschelruten u.a. angenommene besondere menschliche Veranlagung."
Kein Wunder, daß im heutigen Zeitalter der beweispflichtigen Wissenschaft und unserer fast ausschließlich mentalen Betrachtungsweise der Natur in allen ihren Erscheinungen und Darstellungsformen, unerklärliche oder wundersame Ereignisse als "Phänomene" betrachtet werden. "Was nicht wissenschaftlich bewiesen werden kann, existiert nicht". Dabei haben gerade Wissenschaftler durch die Entwicklung neuer Messtechniken und noch genauerer Meßinstrumente in den letzten beiden Jahrhunderten immer wieder solche "Phänomene" als existent nachgewiesen. In einigen Jahrzehnten werden mit Sicherheit weitere "Wunder" auf ganz natürliche Art erklärt werden.
Handy
 "Handy-Strahlungen" wurden zum Zeitpunkt der Einführung von Handy's mit Vehemenz abgestritten; heute ist deren fatale Wirkung auf den menschlichen Organismus dank entwickelter Meßmöglichkeiten eine wissenschaftliche Tatsache.

Zu allen Zeiten haben Menschen ihre Fähigkeit, feinstoffliche Energien zu fühlen und wahrzunehmen, erkannt, und sich hierbei "sichtbarmachender" Hilfsmittel, wie z.B. der Wünschelrute bedient. Die Suche nach Wasser war für ein Siedlungsgebiet lebensnotwendig, das Aufspüren von Bodenschätzen brachte materiellen Nutzen und energetisch besonders starke Plätze wurden als Kult- oder Weihestätten genutzt.. Die Suche nach geeigneten Plätzen für Häuser, Ställe oder andere Gebäude ergab sich aus einer jahrhundertelangen Erfahrung und Überlieferung, nach der an bestimmten Plätzen Einflüsse wirksam sind, die Menschen, Tieren oder Pflanzen schaden, und die man tunlichst meiden sollte.
Noch heute wird in China jeder Bauplatz und jedes Gebäude nach den gleichen Prinzipien ausgesucht bzw. gebaut. Der Feng-Shui Grundsatz " nur wenn das "Chi" (= Energie) frei fließen kann, fühlt sich der Hausbewohner wohl und gesund" ist eine eiserne Regel.

II. Anwendung

Nachdem im Zuge zunehmend sachlicheren Denkens diese Aspekte mehr und mehr vergessen wurden, besinnt sich der Mensch heute wieder auf die negativen energetischen Einflüsse, denen der lebende Organismus oft an bestimmten Orten ausgesetzt ist und versucht diesen auszuweichen. Dabei wird oft verkannt, daß diese radiästhetischen Phänomene unter gesamtheitlichen Aspekten betrachtet werden müssen.

Es genügt nicht, einen radiästhetischen Befund zu erstellen, der z.B. einzelne Gittersysteme oder die Richtung von Wasseradern beschreibt und diese "Störzonen" zu beseitigen rät, sondern es müssen die Wechselbeziehungen energetischer Systeme – also auch geistige Energien (Denken, Handeln etc.), die Wirkung auf den physisch-materiellen Bereich haben können, berücksichtigt werden. Darüberhinaus ist der Aspekt der Dualität von entscheidender Bedeutung. Keine der radiästhetisch gemessenen Eigenschaften dieser Energien ist grundsätzlich "gut=positiv" oder "schlecht=negativ", sondern abhängig von der Betrachtungsweise, also z.B. negativ für den menschlichen Organismus einer Person.

Als bestes Beispiel hierfür eignet sich das Verhalten bzw. die Reaktion von Tieren auf sog. "Störzonen". Eine Katze bevorzugt Störfelder wie Wasserader-oder Erdstrahlungs-Kreuzungen als Ruheplatz, während ein Hund diese Plätze meidet und sich stets eine möglichst störungsfreie Zone aussucht. Ein weiterer Aspekt ist die Intensität radiästhetisch gemessener energetischer Störfelder, die auf den Organismus unterschiedliche, d.h. mehr oder weniger starke Wirkung haben können. Während eine mit geringer Intensität festgestellte Störzone bei vielen Menschen bereits eine deutlich starke Belastung erzeugt, reagieren andere darauf überhaupt nicht.

Entscheidend für eine exakte Beurteilung der Wirksamkeit und der Qualität von energetischen Einflüssen auf den menschlichen Organismus ist immer die Summe aller Parameter. Deshalb ist es enorm wichtig, die "Entstörung" bzw. Beseitigung von schädlichen energetischen Einflüssen in einem Wohngebäude o.ä. global vorzunehmen, und in der Folge auch die physischen und psychischen Auswirkungen als erkennbare Symptome im menschlichen Organismus zu behandeln und möglichst zu beseitigen.